[Bild-Modus]Florierendes Geschäft im Untergrund: MVV bereichert sich an netten Enkeln! [/Bild-Modus]
“„Immerhin haben die Verkehrsunternehmen im MVV 2008 25.907 Bahnsteigkarten verkauft“, weiß MVV-Sprecherin Beate Brennauer[...]“
25.907 Bahnsteigkarten, das mal als Einstieg. Die öffentlichen Verkehrsmittel in München haben ohnehin ein sehr undurchsichtiges Preissystem, nichtmal Münchner kapieren allzu oft das System aus Streifenkarten, Ringen und Zonen. Teuer ist es dazu auch noch, doch reichen 11€ für eine Streifenkarte mit 10 Streifen (zum Vergleich: 4 Streifen braucht man vom normalen Landkreisbahnhof als Erwachsener einfach in die Stadtmitte, für 20 Minuten Fahrt. Oder auch nur 5 Minuten, wenn man über die Zonengrenze fährt) noch nicht, nein: 30 Cent für das bloße Betreten des Bahnsteigs muss man in Form der “Bahnsteigkarte” blechen, wenn man seinem Opi oder der Omi brav Koffer zur S-Bahn schleppt. Oder einfach nur durchrennt um Croissants zu kaufen und dabei blind die Aufschrift übersieht (s.o.). Doch rechnen wir jetzt nochmal: 30 Cent für eine Bahnsteigkarte, 2008 wurden 25.907 verkauft. Macht 7772,10€ für den MVV, die es kassiert, weil man den Bahnsteig oder die Zone zwischen den Stempelautomaten betritt. Mich würde ja interessieren, ob der MVV diesen Bereich dann auch Instand hält, oder die Stadt München dafür blechen darf. Die 7772,10€ werden meiner Einschätzung nach nämlich gerade mal die Putzkosten fürs Untergeschoss vom Marienplatz sein.

