Parole? Kaninchen!
Melde mich gerade beim Onlineportal meiner neuen Uni an und muss dort eine Frage eingeben, die ich im Falle eines vergessenen Passworts zu beantworten habe. Als Beispiele angegeben: schlechte Frage des Geburtstdatums und der Augenfarbe der eigenen Mutter, da dies leicht herauszufinden und zu raten sei.
Ein gutes Beispiel sei dagegen die Frage nach dem persönlichen Lieblingsbuch der 4. Klasse. Als Antwortbeispiel nehmen die Damen und Herren von der Uni dann aber auch gleich Leo Tolstois “Krieg und Frieden und meinen dazu: “Gut, das errät niemand.”. Abgesehen natürlich von der Tatsache, dass kein Viertklässler auf die Idee käme, “Krieg und Frieden” zu lesen…
Das totale Highlight war allerdings abermals die Frage nach der mütterlichen Augenfarbe. Diese wurde vorhin ja als schlecht abgetan, lautet die Antwort aber “Kaninchen”, meinen die Autoren dazu folgendes: ” Sehr gut. Frage und Antwort stehen in keinem inhaltlichen Zusammenhang. Sie müssen sich aber die Antwort gut merken können”
Welchen Sinn macht eine Kontrollfrage für ein vergessenes Kennwort, wenn man sich erst die absurde Antwort auf die Frage merken muss? Wieso nimmt man dann nicht gleich das Kaninchen als Passwort? Fängt ja alles schon gut an.


Was ist das denn für eine Uni?!
Man glaubt es kaum, aber es ist die Ludwig-Maximilians-Universität München.