Brunette Aspects

What would Bambi say?

Das erste Mal: Podcasten aus England

April10

Lange gab’s von mir nichts Neues mehr, dabei wollte ich in meinen Semesterferien doch viel mehr Bloggen. Dafür gibt’s jetzt umso mehr auf die Ohren. Denn ich war in England, habe dort meinen besten Freund besucht und bei der Gelegenheit mit ihm einen Podcast über meine ersten Tage in England aufgenommen.

Wer also mal auf meine Stimme gespannt ist und noch wissen will, was ich in Manchester so gemacht habe, kann gerne auf kokostigers Podcast reinhören!

Nenas USFO-UFO

Februar17

Gestern Abend habe ich mir mal wieder die nächste Castingshow angeschaut, ich lass ja nichts aus. “Unser Star für Oslo” lief und ich als alter Castingshowgucker bin absolut positiv überrascht: das Niveau übertrifft im direkten Vergleich DSDS bei weitem. Etwas nervig dagegen das andauernde Harmoniebedürfnis der Jury, die teilweise den Eindruck macht, als würde sie  mit besagten Harmoniefloskeln über mangelnde fachliche Kompetenz hinwegtäuschen wollen. Ist aber auch nur so eine Vermutung, die ich im Nachhinein weder Peter Maffay, noch Marius Müller-Westernhagen oder Yvonne Catterfeld vorwerfen will.

Dafür war ja gestern Nena als Jurorin zu Gast und hat irgendwie den Eindruck gemacht, als wär sie an diesem Abend nicht ganz von dieser Welt. “Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit” hat da beispielsweise ein Kandidat gesungen, Nena warf ihm vor, doch viel zu sicher auf der Bühne zu stehen, als dass er so ein Lied glaubhaft singen könne - um ihn gleich im Anschluss daran aufzufordern, doch mal etwas davon zu singen, dass es auf der Welt überhaupt keine Sicherheit gibt. Auf gut Deutsch: er also ein “kleines bisschen Sicherheit” braucht, na? Oder meinte auch, es stünde ihr nicht zu, die Kandidaten zu beurteilen. Am Liebsten hätte Nena wahrscheinlich alle 10 mit nach Oslo genommen, dort hätten sich alle Blumen ins Haar gebunden, sich gegenseitig zum Konsum dessen, was Nena da vermutlich intus hatte, inspiriert und Ringelreih beim Eurovision Song Contest getanzt. Ach wie schön.

Viel geiler war dagegen noch die Timeline, die man gestern Abend mit den Tags “nena” und “#usfo” bei Twitter so zu Lesen bekam, das war nämlich ganz ganz großes Kino.

Heimweh

Februar9

Ich will barfuß über die warmen Terrassenplatten laufen, mich auf die halbhohe Mauer setzen und geradeaus schauen. Ich will den rosanen Himmel kurz vor Sonnenuntergang ansehen, ich will die Hitze und die Olivenbäume riechen und die Grillen zirpen hören. Ich will nach Hause, nach Griechenland im Sommer.

Der Winter ist für mich einfach nichts.

Blitzblank und nagelneu: mein iPhone

Februar2

Ich hab’s getan. Ich hab mir ein iPhone geholt. Prinzipiell bin ich ja eher jemand, der große Investitionen tausendmal überdenken muss und eine Woche nach dem Kauf anfängt zu überlegen, was man mit dem vielen Geld nicht alles hätte machen können. Bei dem iPhone ist dieses Gefühl (nach etwas über einer Woche) immer noch nicht gekommen, weil ich jeden Tag einfach wieder eine neue Facette dieses Wunderdings finde und mich darüber freue wie ein kleines Kind.

Dieser anfängliche Effekt, alles ausprobieren zu wollen, am Liebsten die Schutzfolie gar nicht abziehen zu wollen und das Ding immer frischpoliert und nagelneu in Händen zu halten, am Besten noch auf einem roten Samtkissen. Ganz so schlimm ist es bei mir jetzt nicht, dafür lasse ich meinen Bruder nur mit frischgewaschenen Händen zum Spielen ans iPhone. Meine Familie lacht mich dafür aus, aber egal - der erste Kratzer kommt sicherlich früh genug.

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Top10-Filme der 2000er

Januar4

Ich bin ja ein absoluter Fan von Listen: Kategorisieren, Ordnen, Priorisieren, auf sowas stehe ich als Organisationsfreak(in) total und habe mir deshalb nun auch Gedanken über die Top 10 der Filme aus den 2000ern (oder wie nennt man das dahingehende Jahrzehnt?) gemacht. So eine Liste kann natürlich nie Anspruch auf Objektivität erheben - man muss auch immer selbst empfänglich für den Stoff, die Machart und die Darstellung in so einem Film sein, sodass hier meine ganz persönlichen Top 10 ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Arthausqualitäten kommen.

Da es aber auch schon schwer genug war, aus den ganzen tollen Filmen 10 herauszusuchen, sind diese ungeordnet und können als gleichwertig betrachtet werden.

City Of God

Den Film habe ich zwar erst einmal gesehen, bin aber beim bloßen Gedanken an ihn immer noch gefesselt und beinahe fertig. Eine so packende und mitreissende Erzählung, die Kritiker in die Kategorie Gangsterfilm werfen würden. Ich jedoch tue das nicht, denn Gangsterfilme müssen fast schon Godfather-like erhaben über der Realität schweben, mit fiesen Ganoven, ausgeklügelten Systemen und Plänen und keinem für mich sichtbaren Bezug zur Wirklichkeit. Dieser jedoch ist in City Of God absolut gegeben, sodass er mich immer noch so fertig macht.

Big Fish

Tim Burton mag ich ja sowieso, von ihm bin ich aber entweder zutiefst grotesk-makabre oder knallbunte Sachen gewohnt. “Big Fish” liegt eher auf der bunten Seite, zeigt dabei jedoch viel Tiefgang und Sentimentalität in Verbindung mit dem Tod als Verlust eines geliebten Menschen. Klingt vielleicht Burton-untypisch, die zauberhaften Bilder und verrückten Ideen der erzählten Geschichten kann man aber auch nur kennen, wenn man diesen durch und durch schönen Film gesehen hat.

Jeux d’enfants

Ich mag keine Liebeskitschstories und diese ist definitiv keine. Marion Cotillard und Guillaume Canet spielen dabei besagtes Pärchen so überzeugend und hin- und hergerissen zwischen dem eigenen Stolz und der Liebe zu dem Anderen, dass man sich als Zuschauer gar nicht sicher ist, ob man den beiden überhaupt wünschen soll, zusammenzukommen. Meiner Meinung nach die beste Lovestory der 2000er.

American Beauty

Die Story, der Soundtrack, die Bilder und Kevin Spacey sprechen für sich, Punkt. Kennen hoffentlich die meisten und wer ihn nicht kennt, sollte das schleunigst beheben. Und bitte nicht von der Midlifecrisis-Thematik abschrecken lassen, es lohnt sich!

Donnie Darko

Donnie Darko war zwar nicht mein erster Mindfuck, aber ein ziemlich entscheidender. Der Film ist teilweise einfach nur so abstrus und erzählt gleichzeitig auch noch auf schöne Art und Weise seine Nebenhandlung, dass man am Schluss wirklich überhaupt nichts mehr kapiert. Inzwischen habe ich den Film bestimmt schon dreimal gesehen und wage überhaupt jetzt erst zu behaupten, dass ich die Quintessenz erfasst habe - Donnie Darko ist ein Kandidat zum Immerwiedergucken, jedes Mal erkennt man etwas Neues und hat dementsprechend auch sehr viele “Aha”- und Mindfuckmomente, sodass Donnie Darko meiner Meinung nach der Mindfuck der 200er sein muss.

The Dark Knight

Christopher Nolan an und für sich ist ein genialer Regisseur, das muss hier einmal erwähnt werden. Ich mag sowohl “Memento”, als auch “Prestige”, als auch Batman Begins, aber während “The Dark Knight” saß ich mit offenem Mund im Kino und kam aus dem Staunen kaum noch heraus. Heath Ledger überzeugte als Joker auf ganzer Linie und spielt jeden gegen die Wand, der Soundtrack passt, die Bilder passen, die Stimmung passt - es ist einfach eine in sich geschlossene Sache und endlich mal eine gelungene Comicverfilmung (an dieser Stelle sei zu sagen, dass ich das vielgelobte “Watchmen” leider immer noch nicht gesehen habe…).

8 femmes

“8 Frauen” (für alle Nichtfranzosen) ist wirklich unheimlich witzig. Es ist Komödie, Krimi und eigentlich auch Musical in einem Film. Francois Ozon fährt dafür die geballte Frauenpower der französischen Schauspielerriege auf, die in der deutschen Fassung auch noch durch ebenbürtige deutsche Pendants synchronisiert wurden. Spritzig und rasant wird die Story hier erzählt und ist gleichzeitig durch zahlreiche Anspielungen auch noch eine gelungene Hommage an die vorhergegangene französische Filmgeschichte.

Kill Bill 2

Warum Kill Bill 2 und nicht 1? Weil der zweite Teil einfach besser ist. Ich betrachte die beiden Teile auch nicht als ein Film, der nur aus marketingtechnischen Gründen auseinandergerissen wurde - so etwas tut Tarantino nicht oder zumindest nicht ohne wirklich sich jeden der Teile gut durchdacht zu haben. Kill Bill 2 hat mich hier durch die bessere Storyline überzeugt, die trotzdem noch genug Gemetzel liefert. Keine Frage, Teil 1 hatte vor allem mit den Szenen in Japan wirklich auch etwas Gutes, der zweite Teil jedoch lässt einen einfach nicht mehr im Stich mit der Frage: “Was in Gottes Namen ist da bitte alles abgegangen, dass diese Frau so austickt?”. Zumal hier auch endlich David Carradine auftaucht und als Bill überzeugen kann.

Alles in Allem ist es wahrscheinlich einfach eine Gewissensfrage, ob man den einen oder den anderen Teil besser findet. Rational lässt sich das wohl nicht erklären.

Oben

Ein Animationsfilm muss hier einfach rein, das letzte Jahrzehnt war so entscheidend für die Entwicklung des Animationsfilms, hier wurden große Sprünge gemacht. Ich habe mich für “Oben” entschieden, weil hier gezeigt wurde, dass der Animationsfilm nicht automatisch ein Kinderfilm oder Ersatz für Zeichentrick sein muss: Pixar hat eine Geschichte für Jung und Alt mit sehr viel Tiefgang und viel Liebe ins Detail geschaffen, die auch cineastisch überzeugen konnte. Allgemein mag ich Pixar wirklich, Ratatouille, Findet Nemo und Toy Story sind da jedoch die einzig wirklich erwähnenswerten Filme neben “Oben”. Warum letzterer nun das Rennen gemacht hat? Wie gesagt, er ist erwachsen und war wirklich schön. Ein Augenschmaus, eine fesselnde Handlung, hinreissende Charaktere.

The Departed

Ich stehe total auf Mafiafilme und der hier ist einer par excellence mit einer ausgezeichneten Besetzung (Leo DiCaprio, Matt Damon, Jack Nicholson), einem ausgezeichneten Regisseur (Scorsese), einem ausgezeichneten Soundtrack (Howard Shore) und dazu noch einer guten Handlung.

In diesem Sinne zwar verspätet: Frohes Neues!

Bloggen oder Lernen? Bloggen!

Dezember20

Nicht beleidigt sein, dass Du als geneigter Leser oder Abonnent meines Blogs nur in den Genuss eines neuen Artikels kommst, weil ich die Wahl zwischen dir und Wolfgang Rudzios “Das politische System der Bundesrepublik Deutschland” habe (nichts gegen den verehrten Herrn Rudzio, aber Lernen am vierten Advent ist doch…eher…trocken.). Heute gibt’s vor allem Lesetipps, denn wer will bei dieser Kälte schon gerne aktiv draußen etwas machen?

Ich war bereits vor einigen Wochen in Nürnberg zum Recherchebesuch bei Luciana vom Blog Lu zieht an, wir hatten einen wirklich tollen Tag in der Nürnberger Altstadt mit Shopping, Starbucks und Christkindlmarkt. Gleichzeitig ist eine neue tolle Bekanntschaft, eine neue Empfehlung für euch (nämlich Lucianas Blog!), ein mehr als brauchbares Interview und Lebkuchen für meine Family dabei rumgekommen. Wenn sich da mal das Bayernticket nicht gelohnt hat!

Als weiteren Lesetipp noch der Blogeintrag von Eva Schulz’ “hurra”-Blog: die junge Journalistin aus NRW hat gerade einige Wochen Leben in München hinter sich und für alle Nicht-Münchner ihre Weisheiten über unsere Stadt zusammengetragen: Was ich nach weiteren 9 Wochen über München gelernt habe. Dass wir mit unseren S-Bahn-Fahrern solch ein Glück haben, ist mir zwar noch nicht aufgefallen, recht hat sie aber trotzdem: ich muss mich jedes Mal freuen, wenn ein sympathischer Urbayer in der U-Bahn “Nächsta Hoit: Mox-Weba-Bloootz” ansagt.

Zu guter Letzt bin ich bei meiner Recherche für ein Referat noch auf eine wirklich süß gemachte Grafik der “Zeit” gestoßen: Die Woche im Pressehaus. Seht es euch selbst an und sucht mir Helmut Schmidt!

Das wars auch schon, enden möchte ich mit dem Zitat der Woche, gesprochen von einem verzweifelten Mittdreißiger, der vollbepackt um 18.30 vor der Universität seiner Freundin hinterherstapfte: “Da gibts a no’ den g’schiss’nen Christkindlmarkt an der Münchner Freiheit…”

Athen erleben und überleben

Oktober13

Ich weiß, Schande über mich, ich war faul. Aber: Ich war ja auch in Athen. Und habe meine Weisheitszähne rausbekommen, über letzteres möchte ich aber nicht berichten. Eher über meinen Kurztrip nach Athen.

Für 5 Tage war ich in Athen, und hierzu ist zu sagen: Ich als halbe Griechin habe außer unserer Heimatinsel Korfu noch keinen Fleck Griechenlands besucht! Und da die Brüder meines Vaters mitsamt ihren Familien das ganze Jahr über in Athen leben, wurde es Zeit für einen langersehnten Familienbesuch. Obligatorisch ist dieser irgendwo, festgelegt seit frühster Kindheit ebenso. “Irgendwann kommt das Kind uns in Athen besuchen!”, nun, und so kam es dann auch.

Freitag, 18.9.

Es ist Freitagabend, halb 10 in Athen. Für mich dank der Zeitzonen noch halb 9, sodass ich für den weiteren Abend noch unerwartet fit sein werde - es wird nützlich sein! Mutterseelenallein stehe ich am Athener Flughafen, mit meinem Gepäck, und warte auf meine Cousine. Eigentlich sollte ich ja jetzt erst landen, aber komischerweise hat es Lufthansa geschafft, zu spät abzufliegen und zu früh anzukommen. Verzweiflung macht sich breit, ich rufe meine Cousine auf dem Handy an und muss sofort die paar Brocken Griechisch aus meinem Hinterkopf hervorkramen, die ich so habe - meine Cousine sieht es nämlich nicht ein, während des Autofahrens mit mir auf Englisch zu kommunizieren. Sie steht im Stau und ist gleich da.

Moment - ihr erinnert euch - Freitagabend und STAU? Ja, unglaublich aber wahr, auf der Fahrt vom Flughafen ins Athener Stadtzentrum stehen wir eine geschlagene Stunde im Stau. Meine Cousine erklärt mir das mit einer Promillegrenze von 2,5, laut Internet sind es aber auch nur 0,5 wie bei uns. In Athen gehen die jungen Leute am Freitagabend natürlich auch aus, fahren aber alle allein mit ihren Autos in die Szeneviertel, sodass auf Athens Straßen kurz vor Mitternacht immer noch die Hölle los ist. Unerwarteterweise werde ich jedoch nicht heimkutschiert um mich für die nächsten Tage in Form von Schlaf zu stärken. Nein, wir fahren sofort an den Fuß der Akropolis. img_0731

Was ich besonders schön finde: die alten Jugendstilhäuser werden bei Nacht alle noch gesondert beleuchtet, wie ihr auf dem Bild seht. Athen gleicht somit von oben einem noch größeren Lichtermeer als andere Großstädte. Vom Flugzeug ist mir auch aufgefallen, dass die Lampen der Straßenlaternen hier alle orange sind - das sieht gleich noch ästhetischer aus als die weißen Lampen in Deutschland.

Aber zurück zur Akropolis: auf einer breiten Straße stehe ich nun also und staune auf diesen großen Berg vor mir, auf dem Athens Wahrzeichen (ebenfalls beleuchtet) über der Stadt emporragt. Unglaublich, aufgrund der vielen Bäume aber leider nicht fototauglich.

Wir machen uns nun doch auf den Heimweg und gegen Mitternacht breite ich mich auf der Couch meiner Cousine aus, immer noch ganz begeistert von diesem komischen Freitagabendstau, den vielen Leuten, der anderen Luft und der tollen Häuser.

Samstag, 19.9.

Heute geht es in “The Mall”, ein neugebautes Einkaufszentrum. Dieses ist offenbar im Moment DAS Gesprächsthema in Athen und haut dort jeden vom Hocker, für mich ist es eine Mischung aus Riem-Arcaden (Stil) und OEZ (Größe), zwei Einkaufszentren aus München. Auf die Frage, ob wir denn so eine tolle “Mall” auch hätten, bin ich höflich und mache das Teil nun nicht nieder. Mei, es ist ein Einkaufszentrum wie jedes andere hier auch, mit Zara und Mango. Dennoch gehe ich glücklich mit zwei Paar Schuhen wieder heim und frage mich, wie es sein kann, dass von einem weiteren Paar Stiefel  bei Zara nur ein linker Schuh in Größe 37 aufzufinden war. Das muss natürlich noch verfolgt werden, denn das dritte Paar Schuhe muss einfach sein.

Am Abend kommt mein gleichaltriger Cousin aus Patras an, er studiert dort Computeringenieurswesen und ist für mich eine Art Bruder. Zumindest war er das mal, irgendwie merke ich, dass es zwischen uns nicht mehr ganz so passt wie früher. Da komme ich mit meiner 31-Jährigen Cousine und meinem 38-Jährigen Cousin samt Frau (die ich seit meinem 10. Lebensjahr nicht mehr gesehen habe) doch besser zurecht. Mit denen gehen wir alle zusammen auch gleich Essen und ich lerne endlich ihren kleinen Sohn kennen - so süß! Tief in meinem Herzen hat mich ja die Neugier über diesen Wonneproppen nach Athen gelockt. Fotos und eine süße Kinderstimme am Telefon haben’s vollbracht.

Der Samstag war also ein reiner Shopping- und Familientag, allerdings hatte ich das auch so vor. Ab Montag muss meine Cousine wieder arbeiten und dann geht erst das große Sightseeing mit meiner Tante los.

Sonntag, 21.9.

Gestern Abend ist es spät geworden. Wir drei (Cousine, jüngerer Cousin, ich) kriechen gegen 12 Uhr mittags aus dem Bett und stehen vor einem Dilemma. Heute sollte es eigentlich zu einer Tante (Mutter des jüngeren Cousins) zum Mittagessen gehen, davor wollten wir aber zum Strand fahren. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde, aber zuerst wollen wir frühstücken.

Wie mein Cousin seiner Mutter sagen konnte, dass wir um 3 bei ihr sind, aber selbst bis 2 Uhr im Bad gebraucht hat, ist mir bis heute ein Rätsel. Auf jeden Fall wurde er im Stundentakt von Mutter und/oder Freundin angerufen, die ihn offenbar immer ganz gern kontrollieren, was er gerade so macht. Nach einem tollen Tag in der Strandvilla eines Freundes meiner Cousine (mit Pool und direktem Blick aufs Meer, wie dekadent!) kommen wir um 7 Uhr abends bei meiner Tante an, die nicht so ganz verstanden hat, wie das jetzt ging. Nunja, wir wussten es.

Montag, 21.9.

Meine Tante ist ganz wild darauf, mir endlich Athen zu zeigen. Heute stehen auf dem Plan:

  • endlich zwei Stiefel in Größe 37 bei Zara in der Fußgängerzone finden
  • ein Spaziergang durch das älteste Stadtviertel Athens, die Plaka
  • eine Fahrt nach Kap Sounion

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Die Stiefel finden wir. In der Plaka ist es noch schöner als bei Zara ( ;-) ), mitten in den verwinkelten Gassen befinden sich plötzlich denkmalgeschützte Ausgrabungsstätten und kleine Tempel. Was sich alles unter der heutigen Stadt Athen verbirgt, sah man bei den Bauarbeiten für die Metro - fast jede U-Bahnstation gleicht einem archäologischen Museum mit Tonkrügen, Werkzeug und Münzen, über die man sich in Deutschland nur so freuen würde. Hier in Athen gibt es dermaßen viel davon, dass man jede Station damit ausstatten konnte. Auch die Häuser der heutigen Plaka wurden zum Teil einfach auf alte Ruinen gebaut, es wurde überbaut, neugebaut, umgebaut, und das seit Jahrtausenden, sodass man heute nicht einmal mehr weiß, ob das Fundament noch in der Antike gesetzt wurde. Dann kommen wir noch in eine alte Markthalle und hier sehe ich den wahrgewordenen Traum eines jeden Griechen: Fleisch. Fleisch soweit das Auge nur reicht, Marktschreier an jedem Stand, die mich und meine Tante umwerben um uns Rindersteaks und Koteletts anzudrehen. So viel Fleisch habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Den Fischmarkt spare ich mir, ich hasse Fisch schlichtweg und der Geruch wäre sicher nicht auszuhalten.

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In der Plaka bleiben wir nicht lang, am Mittwoch will ich nochmal zurückkommen. Denn jetzt steht die einstündige Fahrt ans Kap Sounion an. Hier beginnt das Ägaische Meer, und natürlich beginnt die ganze Fahrt dorthin mit einer Geschichte aus der griechischen Mythologie. Auf Kreta wütete der Minotaurus, ein wohl bekanntes Monster, in seinem Labyrinth. Alle neun Jahre müsste der Athener König Aigeus sieben Jünglinge und sieben Jungfrauen als Opfer nach Kreta schicken, damit sie dort dem Minotaurus zum Fraß vorgeworfen werden konnten. Sein Sohn Theseus, ein berühmter Held, mischte sich unter die Jünglinge und zog mit nach Kreta, um das Monster zu besiegen. Seinem Vater sagte er beim Abschied, dass das Schiff bei der Rückkehr nach Athen weiße Segel gehisst hätte, wenn Theseus erfolgreich den Minotauris besiegen würde und lebend zurückkehrte. Mit Hilfe der kretischen Königstochter Ariadne trug sich nun auf Kreta zuerst die Geschichte mit dem roten Wollknäuel zu - sie legten sich eine Fährte in das Labyrinth um später auf diesem Weg wieder den Weg zurück zu finden. Tatsächlich erlegte Theseus den Minotaurus, in all der Freude wurden jedoch vergessen, die schwarzen gegen weiße Segel auszutauschen. Sein Vater stand nun also am Kap Sounion, dem südlichsten Punkt Attikas, um nach dem zurückkehrenden Schiff Ausschau zu halten. Als er die schwarzen Segel erblickte, stürzte er sich vor lauter Trauer von den Klippen in den Tod.

Deshalb heißt nun das Ägaische Meer auch so, war ja immerhin der König Aigeus. Genau an diesen tragischen Schicksalsort, der gleichzeitig eine fantastische Aussicht und einen Tempel des Poseidon zu bieten hatte, fuhr ich also mit meinem Onkel und meiner Tante.

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Mehr als das Gesagte gab es hier jedoch auch nicht. In einer Hafentaverne kehrten wir ein, aßen viel zu fettiges und zu viel Essen, und fuhren am späten Nachmittag wieder zurück nach Athen.

Dienstag, 22.9.

Das wird heute der absolute Touritag. Frühmorgens geht’s gleich los und wir fahren mit der Metro los. In der U-Bahn geht es heute mächtig zu, weitaus mehr als gestern ist hier los. Als ich meien Tageskarte stempeln will, weiß ich auch gleich, warum:

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Griechisch müsst ihr nicht können, in hellgrau steht es sogar auf Englisch da. Das Schild besagt, dass am europäischen Tag des Unterwegsseins ohne Auto die öffentlichen Verkehrsmittel in Athen gratis sind. Ausgeschlossen natürlich Fahrten zum Flughafen und zurück. Fand ich eine wirklich tolle Sache, da könnte sich der raffgierige MVV auch mal eine Scheibe von abschneiden.

Die Metro bringt uns zur Station “Akropolis”, und das sagt doch schon alles, oder? Da uns aber die Akropolis nicht davonrennen kann und das neugebaute, dazugehörige Museum mit Sicherheit später von einer langen Warteschlange geschmückt sein wird, fangen wir mit dem Museum an.

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Dort, wo später noch die Warteschlange herumstehen wird, ist jetzt ein großer, leerer Platz. In der Mitte liegt die gezeigte Ausgrabung frei, man kann also vom Vorplatz aus nach unten auf diese Ruinen sehen. Es ist inzwischen 9 Uhr morgens und die Schlange am Ticketschalter wirklich kaum erwähnenswert. Recht schnell kommen wir also in diese nagelneue Weltneuheit hinein und sind sofort begeistert. Im Erdgeschoss sind weite Teile des Bodens aus Sicherheitsglas, und direkt unter den eigenen Füßen kann man auf noch viel mehr dieser unterirdischen Ausgrabungen blicken. Das Museum wurde also oben drüber gebaut, und man selbst bekommt in diesem Augenblick erst so richtig mit, auf was für altem Boden man eigentlich täglich durch Athen läuft.

Die Ausstellungsstücke im Museum waren wirklich sehenswert. Natürlich viele Tonscherben und Dinge, die man auch in den U-Bahn-Stationen zu Hauf sieht, dafür aber auch teilweise sehr gut erhaltene Statuen. Hervorhebenswert finde ich hierbei, dass die Griechen auch sehr deutlich den Verbleib manch verschwundener Teile in ihrem Museum kenntlich gemacht haben: Aus der Statuengruppe der Koren des Erechtheion-Tempels auf dem Akropolisberg stehen fünf in Athen - eine jedoch im British Museum und London. Ihr ursprünglicher Platz ist dennoch leer geblieben und wurde durch einen Kreis als Platzhalter markiert.

Das Museum bietet viel, jedoch auch nicht zu viel. Im gemütlichen Tempo mit Betrachtung der meisten Exponate und dem Lesen vieler Texte ist man sicherlich in zwei Stunden durch. Danach steht natürlich das Restaurant für mich und meine ausgehungerte Tante auf dem Programm, und siehe hier: die Griechen bereichern sich in so einer Toplage nicht, Kaffee und Getränke sind wirklich günstig und die Sandwiches lecker.

Gut gestärkt geht’s also weiter auf den Berg der Berge, meine Tanten haben mir Horrorstorys erzählt und ich befürchte schon eine Besteigung des Olymp. Tatsächlich aber geht’s sogar, es ist nicht allzu heiß und die Wege sind gut gepflegt, sodass sogar meine fußkranke Tante ganz überrascht ist, wie leicht wir schließlich zur Akropolis kommen.  Sie war das letzte Mal vor 30 Jahren hier oben und muss gleich 12€ Eintritt blechen - ich komme als Studentin mit ausländischen (und für Griechen hieroglyphischen) Studentenausweis und einem griechischen Perso kostenlos rein und bekomme noch einen anerkennenden Blick, dass ich im Ausland studiere. Wenn die wüssten.

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Hinter den Toren des Ticketabreissers sehe ich nun, was ich aus jeder Hauptattraktion einer jeden Stadt kenne: Touristen, Touristen und nochmal Touristen. Der steinige Boden ist schon ganz glatt geworden, “von den vielen Füßen, die hier seit Jahrtausenden rumlaufen”, wie mein Onkel mir allwissend am Abend erklärt. Wie ich nach der Zeit in Athen weiß, hat nicht nur mein Vater ab und an dieses Belehrende in sich - nein, auch seine beiden Brüder sind da absolut gleich.

Die Akropolis war nett. Allerdings hat sie mich nach dem Besuch am Kap Sounion nicht mehr sonderlich beeindruckt, ein alter Tempel halt, viele Touristen und eine Aussicht über die Betonwüste Athens. Nunja, kann man machen, muss man nicht. Es sei denn, man braucht’s fürs Selbstwertgefühl und Urlaubsstories nach einem Athentrip.

Da meine Tante und ich noch unerwartet fit sind und es erst früher Nachmittag ist, entschließen wir uns für eine Taxifahrt zum Lykavittos. Das ist der höchste “Berg” (277m…) im Athener Stadtzentrum, von hier aus hat man also eine noch bessere Aussicht als von der Akropolis aus. An dieser Stelle sei gesagt, dass das Taxifahren in Athen wirklich spottbillig ist und eigentlich New Yorker Zustände herrschen: nirgendwo stehen die Taxis wartend herum, man muss immer zusehen, ein fahrendes heranzuwinken. Im Nu sind wir also am Hügelchen und fahren mit der Standseilbahn nach oben. Dasselbe Gefährt habe ich schon an der Salzburger Festung benutzt, ganz geheuer ist es mir aber immer noch nicht. Oben angekommen kann man den Ausblick gleich mehr genießen - kaum Touristen, eine leichte Brise und viel mehr Ruhe aus auf der Akropolis. Wir gehen in die kleine Kapelle, meine Tante erzählt mir, dass sie hier sogar getauft wurde und die ganze Festgesellschaft damals natürlich noch zu Fuß hier hinaufgestiegen ist. Wir zünden zwei Kerzen für Verwandte an und fahren glücklich wieder nach Hause.

Nach all den Strapazen sei gesagt: daheim kugelt sich meine Tante am Nachmittag noch den kleinen Zeh aus. Sie stößt gegen ein Tonbandgerät meines Onkels. Da geht die gute, fußkranke Frau, mit mir in ganz Athen herum und steigt auf Hügel und Weiß-Gott-Alles und dann kugelt sie sich daheim den kleinen Zeh aus! Tze, sowas…auf jeden Fall weiß ich jetzt, dass Griechen grundsätzlich bar bei ihrem Arzt bezahlen und immer nachträglich die Rechnung bei der Krankenkasse einreichen müssen.

Mittwoch, 23.9.

Der letzte Tag ist angebrochen und ich gerate in ernsthafte Kofferprobleme. Mein halber Koffer ist voll mit Schuhen, sodass ich auch den Bordtrolley vollpacke. Die Koffer werden schnell daheim bei Onkel und Tante abgelegt und dann geht’s gleich wieder los, nochmal in die Plaka und diesmal mit meiner digitalen Spiegelreflexkamera. In Athen wird offenbar geklaut, was das Zeug hält, sogar in Läden wie Zara (ich bin ein Fan, wie ihr seht) muss man seine Handtasche immer nah am Körper halten und aufpassen - das war sehr nervig, wenn man die Zustände in München gewohnt ist. Aufgrund all der Horrorgeschichten wollte ich nun nicht bei ganzen Tagestrips die große Kamera mitnehmen, es hätte sehr geschmerzt, wenn sie mir aus der Hand gerissen worden wäre. Deshalb befestige ich die Tasche an meinem Gürtel, hänge mir den Riemen um den Oberkörper und den von der Kamera selbst nochmal zusätzlich. Und nein, niemand hat es auch nur versucht, sie zu klauen - vielleicht aber auch, weil ich dauernd Griechisch gesprochen habe und somit nicht zum typischen Tourischema gehört habe.

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Das Viertel erinnert mich mit seinen kleinen Gassen und Häusern etwas an das Dorf meines Vaters auf Korfu. Das ganze ist hier sehr malerisch und ziemlich ruhig - dabei braucht man von hier zu Fuß nur 5 Minuten zur Akropolis! Ein Spaziergang mit Besuch im Kaffeehaus ist hier nur zu empfehlen.

Nach meiner kleinen Fotosafari haben wir immer noch Zeit - ich muss erst am Abend zum Flughafen. Also geht’s spontan noch zum Syntagmaplatz (Platz der Verfassung) und hier tobt nur so der Wahlkampf für die griechischen Parlamentswahlen (inzwischen abgehalten, die Sozialdemokraten haben mit 43% die absolute Mehrheit geschafft und die bestehende Regierung abgelöst). Und ich sehe endlich den berühmten Wachwechsel am Grabmal des unbekannten Soldaten, sowie die Wachen selbst (Evzonen genannt). Wie in London dürfen auch sie sich nicht bewegen, allerdings darf man sich nicht mit ihnen fotografieren lassen - ein Herr des griechischen Militärs wandert in Uniform auf und ab und weist aufmüpfige Touristen und Bettler in die Schranken. Die Uniform der Evzonen dagegen sieht mehr als lustig aus - Bommel, Strumpfhosen, der Hut, alles ein bisschen wie Fasching. Aber so sehe ich im Dirndl wahrscheinlich auch für die ganzen Griechen aus.

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Es wird später Nachmittag, wir fahren also heim, essen noch ordentlich fettige Pommes Frites und schließlich geht’s über die “Autobahn” wieder zum Flughafen. Ich komme nicht über mein Freigepäck, gebe meinen Bordtrolley mit auf und spaziere mit Handtasche und Parfum aus dem Duty-Free-Shop in meinen Flieger nach Hause, eigentlich schade.

Ich habe in 5 Tagen zwei Kilo zugenommen.

Ab nächster Woche werde ich 4 Stunden in der Woche einen Griechischkurs an der Uni belegen.

Nächstes Jahr fliege ich wieder hin, das weiß ich jetzt schon.

Der kleine Unterschied?

September8

Im Moment lese ich “Gestatten: Elite” von Julia Friedrichs und kann dieses Buch nebenbei jedem nur getrost empfehlen. Hatte mich auf ein eher trockenes Sachbuch über die deutsche Nachwuchselite eingestellt und bin stattdessen für meinen Mut, so etwas in Kauf zu nehmen, mit einem abwechslungsreichen Recherchebericht der jungen Journalistin belohnt worden.

Um nun aber zum Punkt zu kommen: Friedrichs hat in ihrem Buch einen kleinen Punkt angesprochen, der mich schon früher mal interessiert hat. Genauer gesagt in der 10. Klasse während meiner Berlinreise. Wir wurden an den Bahnhöfen regelmäßig angesprochen, ob wir nicht eine Tageskarte übrig hätten und diese abgeben möchten. Leicht irritiert war ich, in meiner Naivität habe ich natürlich auch nicht kapiert, was damit passiert. Als ich nun im Juni mit meiner Mutter einen Ausflug nach Berlin gemacht habe, gab es dasselbe Spiel: selbst als Mutter-Tochter-Pärchen (und nicht als große Reisegruppe) wurden wir um Tickets angehauen. Für manch einen mag das jetzt normal klingen, aber nichts dergleichen ist mir jemals in München passiert! Und nun schreibt die Berlinerin Julia Friedrichs zu ihrer Station in München, ob es hier etwa normal ist, keine übrigen Pfandflaschen für Sammler an der Straße stehen zu lassen und nicht nach U-Bahn-Tickets gefragt zu werden, damit die Schnorrer sie weiterverkaufen können. Meine Antwort: offenbar ja, da es mir in meinem ganzen Leben bisher nur in Berlin passiert ist. Die Flaschen stehen eigentlich nur nach Massenparties wie dem Faschingsdienstag überall rum.

Wie sieht das bei euch aus? Wo wird geschnorrt und wo nicht?

Spam von Googlemail?

August25

Wollte gerade zwei Googlemail-Accounts zusammenführen bzw. mit einem Account die Posteingänge von beiden Accounts prüfen können. Hierzu sendete Googlemail eine Benachrichtigung mit Aktivierungslink an die Zweitadresse - und diese Mail landete prompt im Spamordner.

Googlemail mag mir Spam zwar immer brav fern halten, aber sich selbst als Spam zu bezeichnen, das ist schon selten dämlich.

101 Deutschlandkarten

August19

(c) Droemer Knaur

(c) Droemer Knaur

Zum Geburtstag habe ich ganz tolle Sachen bekommen, darunter das Buch “Deutschlandkarte: 101 unbekannte Wahrheiten” von Matthias Stolz. Stolz war bereits bei der ZEIT für die Rubrik “Deutschlandkarte” zuständig und hat nur im Droemer Knaur-Verlag die 101 ersten Karten aus der ZEIT veröffentlicht. Dabei sind ganz klassische Visualisierungen von Statistiken zur Lebenserwartung und Öl- und Gasvorräten, aber auch über den “Limoäquator” (wo nennt man Limonade wie?), Taxipreisen und den Inszenierungen von Theaterstücken. 208 Seiten umfasst das Buch voller Infos und noch mehr - ich bin ja ohnehin ein Fan von Unnützem Wissen und solchen Sachen, sodass das Buch wirklich ein ideales Geburtstagsgeschenk war.

Wer sich’s selbst auch schenken möchte:

Deutschlandkarte - 101 unbekannte Wahrheiten

Knaur Verlag

ISBN: 978-3-426-78230-9

Preis: 12,99€

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