Nicht beleidigt sein, dass Du als geneigter Leser oder Abonnent meines Blogs nur in den Genuss eines neuen Artikels kommst, weil ich die Wahl zwischen dir und Wolfgang Rudzios “Das politische System der Bundesrepublik Deutschland” habe (nichts gegen den verehrten Herrn Rudzio, aber Lernen am vierten Advent ist doch…eher…trocken.). Heute gibt’s vor allem Lesetipps, denn wer will bei dieser Kälte schon gerne aktiv draußen etwas machen?
Ich war bereits vor einigen Wochen in Nürnberg zum Recherchebesuch bei Luciana vom Blog Lu zieht an, wir hatten einen wirklich tollen Tag in der Nürnberger Altstadt mit Shopping, Starbucks und Christkindlmarkt. Gleichzeitig ist eine neue tolle Bekanntschaft, eine neue Empfehlung für euch (nämlich Lucianas Blog!), ein mehr als brauchbares Interview und Lebkuchen für meine Family dabei rumgekommen. Wenn sich da mal das Bayernticket nicht gelohnt hat!
Als weiteren Lesetipp noch der Blogeintrag von Eva Schulz’ “hurra”-Blog: die junge Journalistin aus NRW hat gerade einige Wochen Leben in München hinter sich und für alle Nicht-Münchner ihre Weisheiten über unsere Stadt zusammengetragen: Was ich nach weiteren 9 Wochen über München gelernt habe. Dass wir mit unseren S-Bahn-Fahrern solch ein Glück haben, ist mir zwar noch nicht aufgefallen, recht hat sie aber trotzdem: ich muss mich jedes Mal freuen, wenn ein sympathischer Urbayer in der U-Bahn “Nächsta Hoit: Mox-Weba-Bloootz” ansagt.
Zu guter Letzt bin ich bei meiner Recherche für ein Referat noch auf eine wirklich süß gemachte Grafik der “Zeit” gestoßen: Die Woche im Pressehaus. Seht es euch selbst an und sucht mir Helmut Schmidt!
Das wars auch schon, enden möchte ich mit dem Zitat der Woche, gesprochen von einem verzweifelten Mittdreißiger, der vollbepackt um 18.30 vor der Universität seiner Freundin hinterherstapfte: “Da gibts a no’ den g’schiss’nen Christkindlmarkt an der Münchner Freiheit…”
Der Herr Seehofer zeichnet sich ansonsten ja immer als eher blasser Geselle aus - weiß wie die Wand trifft’s meist ganz gut, es sei denn, sein Blutdruck steigt gerade in ungeahnte Höhen. Dann sieht er doch eher rot (aus).
Deshalb verwundert mich das aktuelle Aufmacherbild bei SpiegelOnline doch sehr.
Sein Gesicht sieht da doch gerade eher maskenartig aus, im direkten Vergleich zu den Händen ist es zudem richtig orange. Zudem merkt man, dass der Hautton am Haaransatz und hinter den Ohren doch deutlich davon abweicht, nicht einmal braungebrannt kann er also sein.
Tze tze, so schminken sich vielleicht 12-Jährige Mädchen, aber doch nicht ein Herr Seehofer!
Beim Stöbern bin ich mal wieder auf was gestoßen: Eine Seite namens Lookbook, auf der User ihr Tagesoutfit (meist sehr indiegeprägt) vorstellen. Eine Userin aus Köln hat dabei ein “Selfmade Gossip Girl Shirt” an, soweit ich das erkenne ist es offenbar das Bild von Blake Lively und Leighton Meester vom “Rolling Stone”-Cover. Ich find’s sehr geil und bin deshalb grad sehr stark am Überlegen, mit Bügelfolie und Basic-Shirts von H&M einfach mal meine eigenen T-Shirts zu kreieren.
Aber: wie sieht’s rechtlich aus? Ich hab gerade mal eben gegooglet und keine eindeutige Aussage über die Urheberrechte für die Verwendung von Bildern für ein selbstgebasteltes Shirt gefunden. Dass es natürlich eine klare Verletzung ist, wenn man Geld damit verdient, ist ja klar - aber wenn ich mit meinem Drucker ganz stupide ein Bild aus dem Internet auf eine Bügelfolie drucke, diese auf ein T-Shirt aufbügle und das Teil dann spazieren trage - was ist dann?
Ideen und Prognosen sind gern gesehen, ich bin nach diversen Abizeitungsverklagungsdrohungen inzwischen vorsichtig geworden.
Ach Gottchen, langsam verfalle ich in Post-Abi-Sorgenmacherei.
Im Oktober geht die Uni los, beworben hab ich mich und alles. Aber dass ich in der Zeit bis dahin jetzt “nur” arbeite (zwar auch schon journalistisch…) und kein Praktikum ableiste, ärgert mich irgendwie schon noch ein bisschen. Und soll ich jetzt schon mit einem Run auf Praktikumsplätze in den Semesterferien rechnen, mich gar im Juli für ein Praktikum in meinen ersten Semesterferien bewerben? Wo ich noch gar nicht weiß, ob ich mit dem ganzen Zeug überhaupt klar komme, ne Hausarbeit schreiben muss, etc.?
Ich würde gern jetzt schon so viel machen und weiß nicht, wohin mit den ganzen Plänen. Zum Seufzen. Und ob ich twittern soll, weiß ich immer noch nicht! Aber gut, jetzt wird’s bockig.
Krisig ist es dennoch, aber dass ich ein Krisenkind á la “Spiegel” bin, bestreite ich immer noch!
Unfassbar, aber sagt mir: irre ich mich, oder ist das keine geringere als Laetitia Casta?! Beim Stöbern durch den Online-Store von Victoria’s Secret bin ich auf dieses Sweatshirt im Sale für immer noch sage und schreibe 29 Dollar gestoßen. Der Pullover sieht nach Kik und Oma aus, Laetitia leider ebenso. Unfassbar, dass Victoria’s Secret so etwas überhaupt im Sortiment hat.
Ganz was Kurioses habe ich gestern beim Stöbern auf der Seite der Marke “Remington” (Haarstylinggeräte und Herrenrasierer) gefunden: den “Spin Curl”-Fön. In einem anschaulichen Video wird gezeigt, wie’s funktioniert - auf Deutsch habe ich es sogar bei Youtube gefunden:
Sieht alles andere als gesund aus, die Diagnose für die Haare lautet da eher Schleudertrauma statt schöner, leichter Wellen - wie ich es mir anfangs erwartet hätte. Da kann ich gleich einen Lockenstab benutzen und meinen Haaren die Hitze antun, bevor ich sie in diesen Windkanal schiebe. Tatsächlich sind nicht mal diese, vergleichsweise schwachen, Löckchen aus dem Remington-Video zu erwarten. Bei einem YouTube-Tutorial der Userin “cosmeticcandyblog” sieht das Endergebnis meiner Meinung nach noch verheerender aus:
Steven Goldsworthy, seines Zeichens offenbar ein engliches Pendant zu Promi-Friseur Udo Walz und Werbefriseur für Remington, zeigt auf der offiziellen Seite des Produkts dagegen ein komplett anderes Wellenergebnis: nämlich wirklich große und locker fallende Locken. Kann ich mir aber, angesichts des ersten Werbevideos, und dem Praxistest auf YouTube schlichtweg nicht vorstellen.
Kurios, kurios, bei amazon sind nur noch 2 Stück da (Preis: ca.40€), dafür keine einzige Kundenbewertung, was mich irgendwie stutzig macht. Sowas gibt es noch - Amazon-Produkte ohne Feedback? Auf jeden Fall nervt mich jetzt diese australische Urwaldmusik, die im Hintergrund zum Haare drehen bei Remington offenbar immer läuft. Und deshalb war’s das auch schon wieder, mit diesem Thema - *dingdongdangding*
Ich liebe Ausgehen. Vor allem jetzt, wo ich Zeit habe. Und da ich auch Nichtraucherin bin, habe ich dementsprechend das bayrische Nichtrauchergesetz geliebt - bis das ja nun inzwischen gelockert wurde. Das heißt, ich stehe wieder vor dem Problem, nachts um halb 4 im Bett zu liegen und meine nach Rauch stinkenden Haare vor der Nase zu haben. Das hasse ich wiederum.
Bei Douglas bin ich letztens an einem kleinen Ständer bei der Kasse fündig geworden (ihr seht, ich kann durchaus in die Kategorie der Spontankäufer fallen, vgl. letzter Eintrag!): Das “So Fresh! Hair Refreshing Spray” von Douglas Hair verspricht die Neutralisierung “unangenehmer Gerüche wie Zigarettenrauch, Küchen- und andere Gerüche im Haar.” Gleichzeitig soll Provitamin B5 das Haar pflegen. Perfekt also für mich, die abwechselnd nach dem Haare waschen nach Küche oder Zigarette riecht! Ursprünglich sollten 75ml des Wundermittels 7.95€ kosten, runtergesetzt war es allerdings auf 2.95€, sodass ich es tatsächlich gewagt habe.
Nach dem letzten Clubabend habe ich es also das erste Mal ausprobiert und war erst einmal negativ überrascht: Ein Geruch nach billigem Aldi-Haarspray verbreitete sich im Zimmer und übertünchte im Endeffekt nur den Rauchmief meiner Haare. Nach wenigen Minuten war der Haarspray-Geruch verflogen, nach Rauch hat’s allerdings immer noch gerochen - also durchgefallen.
Eine Chance wollte ich dem guten Stück aber doch noch geben und habe es nach einer ultimativen Hühnerbrust-Brataktion wieder ausprobiert, ob denn Fett-/Küchengerüche besser zu meistern sind. Wieder draufgesprüht, wieder der Haarspray-Geruch - und wieder gescheitert. Dazu kommt noch, dass am Tag nach dem Aufsprühen, meine Haare irgendwie sehr schlapp und leicht fettig waren, sodass von “Refreshing” nun wirklich keine Rede sein kann. Auf ganzer Linie ist das Stück also durchgefallen, leider - ich hätte ihm gerne eine Chance gegeben.
Miss Brunette hatte heute in der Münchner Innenstadt etwas zu erledigen, und ist bei der Gelegenheit doch etwas rumgekommen. Genauer gesagt wurde die Wartezeit auf getane Arbeit der Optikerwerkstatt dazu genutzt, eine neue Entdeckung aus dem Internet. Die britische Marke “Monsoon” betreibt unter dem Label “Accessorize” kleine Läden die, wie der Name schon verspricht, nur Accessoires führen. Letztes Jahr hat in München eine Filiale des kleinen, aber feinen Ladens aufgemacht und wurde heute von mir besucht.
Vorab erst einmal: ich habe einen neuen Lieblingsladen gefunden. Trotz tropischen Temperaturen in dem vielleicht 12m² großen Zimmer, das zudem vollgestopft mit Taschen, Ketten und Haarschmuck war, konnte ich es einfach nicht mehr verlassen. Ein Traumland für alle Mädchen, die für den Spielzeugladen und die H&M Unterwäsche-Abteilung dann doch zu groß geworden sind! In mein Körbchen wanderten ein Fächer (8€) und ein Haarreif (9€). Ersteren habe ich auch im Onlineshop gefunden, dieser liefert leider nur ins Vereinigte Königreich.
(c) Monsoon/Accessoirize
In mein Körbchen wanderten ein Fächer (8€) und ein Haarreif (9€). Ersteren habe ich auch im Onlineshop gefunden, dieser liefert leider nur ins Vereinigte Königreich.
Beim Stöbern online könnte ich ja eigentlich nur seufzen, die Auswahl im Münchner Shop kommt natürlich nicht an die des englischen Online-Shops heran, zudem passen die Europreise nicht zu den aktuellen (für uns sehr günstig stehenden!) Preisen in Pfund.
Wie gut, dass Miss Brunette im Juli für 4 Tage nach London fährt. Dort gibt es hoffentlich mehr Auswahl und auch Läden der “Muttermarke” Monsoon, die online zudem mit schönen Klamotten locken. Für alle Münchnerinnen unter euch:
Wo?
Sendlinger Strasse 14 (neben dem Alten Hackerhaus)
Ich habe mich bisher wirklich mein gesamtes, inzwischen 18 Jahre dauerndes, Leben erfolgreich dem Tragen von Chucks widersetzt. Bis zum letzten Besuch im Einkaufszentrum, wo diese schicke Variante in Form eines Schuhkartonturms meinen Weg kreuzte.
Die genaue Produktbezeichnung lautet All Star Light OX, natürlich von Converse. Hierbei handelt es sich um eine Ausführung des normalen, etwa knöchelhohen Converse All Star “Chuck” -Schuhs, hier nur weit schmaler und an die Fußkontur angepasst - ein echter Schuh für Mädels also. Die Sohle ist zudem nicht ganz so hoch und passt sich somit scheinbar den zierlichsten Füßchen an, wodurch bewiesen ist, dass eben nicht alle von Schuhgröße 36 bis 46 gleich gut im gleichen Schuh aussehen. Toll finde ich auch, dass es bereits jetzt eine große Farbpalette für die “Light”-Variante gibt, auch wenn es für mich persönlich wahrscheinlich auf den Klassiker, “charcoal”, hinauslaufen wird. Grau ist einfach neutraler, auch wenn himbeere oder sonnengelb einfach wirklich tolle Farben sind. Die Entscheidung ist noch nicht endgültig und wird noch in Absprache mit meinem, um die Sommerkollektion 2009 erweitertem, Kleiderschrank getroffen werden.
Immer mehr Leute verirren sich auf meinen Blog durch die Google-Suche nach “Manhatten”. Wird wohl an meinem Artikel über das Herzog & de Meuron-Projekt 56 Leonard Tribeca liegen. Ein für alle Mal: Manhattan schreibt man nicht “Manhatten”, da gehört kein “e” rein.
Wenn ich schon bei einem Artikel über Manhattan sitze, kann ich auch gleich eine Brücke zur Upper East Side beziehungsweise zu “Gossip Girl” schlagen. Meine neue Lieblingsserie und mein Tipp für euch, denn ich habe ja schon länger nach einem neuen Schmuckstück à la “OC California” (aber bitte nur die erste Staffel!) gesucht und bin fündig geworden. Die Handlung ist recht knapp zusammengefasst: Es geht um das Leben diverser Jugendlicher aus höherem Hause der Upper East Side, die mit ihrer ganzen Kohle sich sehr schöne Klamotten zulegen können (wodurch Blake Lively und Leighton Meester immer mehr zu Stylevorbildern werden) oder ihr Geld mit Black Jack, Nutten und einer gehörigen Portion Drogen durchbringen. Dazu gibt’s wunderbare Filmaufnahmen von Manhattan, die etwas an “Sex and the city” erinnern.
Die Sendezeit, Samstagnachmittag, 16 Uhr auf Pro7, ist leider mehr als unpassend für die angesprochene Zielgruppe. Dennoch: Wenigstens die aktuelle Folge kann man sich jeweils eine Woche lang kostenlos online bei Pro7 ansehen, sodass auch ein trister Montagabend mit “Gossip Girl” gerettet werden kann.